Wärmepumpeneffizienz verstehen 2

Wärmepumpe verstehen (2): Effizienz-Plan – 5 Stellschrauben für weniger Stromkosten

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Und hier kommt wie angekündigt der praktische Teil unseres Dreiteilers “Wärmepumpeneffizienz verstehen”. Hier geht es nicht mehr um theoretisches Wissen wie Begriffe und Prinzipien, sondern um die Frage: Was bringt euch im Alltag wirklich spürbar weniger Stromverbrauch bei eurer Wärmepumpe?

Die gute Nachricht: In den meisten Häusern steckt Effizienzpotenzial nicht in der Wärmepumpe allein, sondern im ganzen Wärmesystem. Und das systemische Potential ist oft einfacher zu heben, als viele denken – wenn ihr die richtigen Stellschrauben kennt.

Paradigma Luftwärmepumpe WP Aero Calima
Unsere Paradigma Luft-Wasser-Wärmepumpe WP Aero Calima überzeugt mit ihrer enormen Energieeffizienz und und einem besonders klimaschonenden Kältemittel. Foto: Paradigma

Wir gehen im Folgenden die fünf größten Stellschrauben so durch, dass ihr sie sofort einordnen könnt: jeweils mit Symptom, Ursache und Maßnahme. Starten wir mit dem größten Effekt – dem, der fast immer zuerst entscheidet, ob eure Wärmepumpe „leicht“ oder „schwer“ arbeiten muss:

Stellschraube 1: Vorlauftemperatur beeinflusst Wärmepumpeneffizienz

Wenn ihr nur eine Stellschraube dreht, dann bitte diese: Je niedriger die Vorlauftemperatur in eurem Heizsystem ist, desto besser kann die Wärmepumpe arbeiten. Warum? Weil ihr damit den Temperaturhub verkleinert – also genau die „Hebearbeit“, die den Strombedarf treibt.

Exkurs: Was ist Vorlauftemperatur?

Das ist die Temperatur des Heizwassers, das zu euren Heizflächen (Fußbodenheizung/Heizkörper) geht. Wird sie unnötig hoch gefahren, läuft die Wärmepumpe zwar oft effektiv (es wird warm), aber ineffizient (zu viel Strom pro Kilowattstunde (kWh) Wärme).

2 typische Beispiele aus der Praxis – und was ihr daraus ableiten könnt:

  • „Im Wohnzimmer ist es warm, aber die Wärmepumpe braucht viel Strom.“
    Häufig liegt die Vorlauftemperatur höher als nötig (Heizkurve zu steil/zu hoch, Hydraulik nicht sauber, Heizkörper ungünstig dimensioniert).
  • „Es wird nur warm, wenn wir die Thermostate hochdrehen.“ Dann ist die Frage: Muss die Vorlauftemperatur wirklich so hoch sein oder bremst etwas im System (Heizflächen, Volumenstrom, Abgleich)?

Heizkurve statt „Thermostat-Pingpong“

Die Vorlauftemperatur wird in der Regel über die Heizkurve (Witterungsführung) bestimmt. Eine zu hoch eingestellte Heizkurve ist einer der häufigsten Gründe für unnötig hohe Vorläufe – und damit für schwächere Effizienz.

Checkliste: Hinweise auf zu hohe Vorlauftemperaturen

  • Ihr müsst Thermostate häufig „zu“ drehen, weil Räume zu warm werden (trotzdem hoher Verbrauch).
  • Die Wärmepumpe läuft oft kurz, geht aus, startet wieder (Taktung) – obwohl es draußen kalt ist.
  • Einzelne Räume bleiben kühl, andere sind überheizt (oft Verteil-/Abgleich-Thema, das dann über „mehr Vorlauf“ kaschiert wird).

Zum Merken: Wenn ihr systematisch „mehr Vorlauf“ braucht, ist das selten die beste Dauerlösung. Besser ist fast immer: Wärme besser verteilen (Abgleich) oder Heizflächen verbessern, damit ihr mit weniger Vorlauf auskommt.

Warum das so wichtig ist (Praxisbeleg): Im Feldmonitoring „WP-QS im Bestand“ hat das Fraunhofer ISE 77 Wärmepumpenanlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern real betrieben und gemessen – die Jahresarbeitszahlen (JAZ) lagen zwischen 2,6 und 5,4. Diese große Effizienzspanne zeigt: In der Praxis entscheidet das System (inklusive Temperaturen) stark mit.

Stellschraube 2: Wärmeverteilung beeinflusst Wärmepumpeneffizienz

Viele denken bei Effizienz zuerst an die Wärmepumpe. In der Praxis ist aber die Wärmeabgabe im Haus oft der Engpass: Wenn eure Heizflächen die Wärme nicht gut „ins Zimmer bekommen“, müsst ihr die Vorlauftemperatur hochziehen – und die Effizienz leidet.

Heizflächen: Flächenheizung ist kein Luxus, sondern Effizienz-Booster

  • Fußboden- und Wandheizung können mit niedrigeren Vorläufen arbeiten, weil sie großflächig Wärme abgeben.
  • Heizkörper können auch funktionieren, doch wenn sie für hohe Systemtemperaturen ausgelegt sind, zwingen sie die Wärmepumpe eher in höhere Vorläufe.

Praxisbeispiel (typisch im Bestand): In zwei Räumen sind alte, kleine Heizkörper. Dort wird es erst warm, wenn der Vorlauf hochgeht. Ergebnis: Ihr fahrt für das ganze Haus eine höhere Temperatur, nur damit „die zwei problematischen Räume“ auch beheizt werden. Effizienzfreundlicher ist oft: In den Problemräumen größere Heizkörper beziehungsweise Niedertemperatur-Heizkörper installieren, damit der Vorlauf insgesamt sinken kann.

Hydraulik und hydraulischer Abgleich: Unsichtbare Effizienz-Booster

Selbst mit guten Heizflächen kann Effizienz fehlen, wenn das erwärmte Heizswasser nicht sauber verteilt wird. Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkreis/Heizkörper die benötigte Wassermenge bekommt – ohne dass ihr den Vorlauf unnötig hochdrehen müsst. Das verbessert die Wärmeverteilung, ermöglicht niedrigere Vorlauftemperaturen und kann damit die Systemeffizienz (JAZ) unterstützen.

Woran ihr fehlenden/ungenauen Abgleich häufig erkennt:

  1. Manche Räume werden kaum warm, andere sind überheizt.
  2. Ihr „kompensiert“ das mit höheren Vorlauftemperaturen.
  3. Die Anlage taktet stärker, weil sie ihre Wärme nicht gleichmäßig loswird.

Stellschraube 3: Gebäudehülle und Heizlast beeinflussen Wärmepumpeneffizienz

Wenn ihr die Effizienz eurer Wärmeerzeugung richtig „in den Griff“ bekommen wollt, müsst ihr schon vor der eigentlichen Heiztechnik anfangen. Diese Fragen sind zu beantworten: Wie viel Wärme braucht euer Haus – und wann? Denn aus euren Antworten folgt, welche Temperaturen und Leistungen eure Wärmepumpe liefern muss.

Heizlast: Schafft die Wärmepumpe das?

Die Heizlast beschreibt vereinfacht, wie viel Wärme an einem sehr kalten Tag ins Haus muss, damit es drinnen warm bleibt. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt für

  • die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe,
  • die Frage, ob einzelne Räume „kritisch“ sind,
  • und die Frage, welche Vorlauftemperatur dafür nötig wird.

Genau hier setzt auch der “Gebäudecheck Wärmepumpe” des Umweltbundesamtes (UBA) an: Das Tool unterstützt euch dabei, raumweise Daten zu erfassen und daraus unter anderem die Heizlast sowie die Heizkörperleistung unter Wärmepumpenbedingungen abzuleiten.

Niedertemperatur-ready: Richtwert 55 °C

Ein sehr greifbarer Praxisindikator ist die Frage: Reichen am kältesten Tag Vorlauftemperaturen von 55 °C oder weniger? Das UBA formuliert das als Daumenregel für „niedertemperatur-ready“ und verknüpft es direkt mit Heizlast (kältester Tag) und Heizkörperdimensionierung.

Wichtig für euer Verständnis: Das ist kein Grenzwert, sondern ein praxisnaher Richtwert. Wenn ihr höhere Vorlauftemperaturen braucht, heißt das nicht automatisch, dass die Wärmepumpe als Wärmeerzeuger ungeeignet ist.  Doch oft ist Effizienz schwieriger zu erreichen, weil der Temperaturhub größer ist.

Gebäudehülle: Wärmeverluste senken die Effizienz

Je “energiedichter” die Gebäudehülle (Dämmung, Fenster, Luftdichtheit) eures Hauses ist, desto geringer ist auch die Heizlast – und desto eher könnt ihr mit niedrigeren Vorläufen arbeiten. Das wirkt doppelt:

  • Die Wärmepumpe muss weniger “Heizung” leisten.
  • Sie muss die Wärme oft auch auf einem niedrigeren Temperaturniveau bereitstellen.

Praxisbeispiel: Wenn ein einzelner Raum wie ein Eckzimmer oder ein Raum mit alten Fenstern deutlich mehr Heizlast hat als der Rest eures Hauses, wird er häufig zum „Vorlauf-Treiber“: Ihr erhöht die Systemtemperatur, damit dieser Raum nicht auskühlt – und bezahlt das im ganzen Haus mit Effizienzverlust.

Checkliste: Häufige Effizienz-Bremsen im Haus

  • Zugige Räume, spürbar kalte Wandflächen (hohe Transmissions- oder Lüftungsverluste)
  • Große Temperaturunterschiede zwischen Räumen
  • Ein Raum wird nie richtig warm (oft Kombination aus Heizlast und  Heizfläche)

Stellschraube 4: Warmwasser beeinflusst die Wärmepumpeneffizienz

Viele denken bei Wärmepumpeneffizienz nur an die Raumheizung. In der Praxis kann aber die Bereitstellung von Warmwasser eine überraschend große Rolle spielen, weil dafür meist höhere Temperaturen gebraucht werden – und höhere Temperaturen bedeuten: größerer Temperaturhub, schlechtere Effizienz.

Warum Warmwasser für Wärmepumpen „teurer“ ist als Raumheizung

Die Raumheizung läuft idealerweise mit niedrigen Vorläufen, beispielsweise 30 bis 40 °C. Warmwasser dagegen braucht oft deutlich höhere Temperaturen, und das fordert den Kompressor in der Wärmepumpe stärker.

Die VDI 4650 behandelt Wärmepumpen explizit auch für Raumheizung und Trinkwarmwasserbereitung – das ist ein Hinweis darauf, dass Warmwasser zur Systemeffizienz dazugehört und nicht als Nebensache betrachtet werden sollte.

Typische Warmwasser-Fallen im Alltag

Falle A: Warmwasser dauerhaft zu hoch eingestellt

Symptome:

  • hohe Stromspitzen,
  • die Wärmepumpe ständig

Praxismaßnahme: Warmwasser-Solltemperatur realistisch wählen (Komfort und Hygiene im Blick, aber ohne unnötige Reserven)

Falle B: Zirkulationspumpe läuft zu lange oder permanent

Symptome:

  • Warmwasser ist immer sofort da, aber der Speicher kühlt ständig aus
  • Wärmepumpe muss dauernd nachladen

Praxismaßnahme: Zirkulation zeitlich begrenzen, beispielsweise zu typischen Nutzungszeiten, Leitungen/Isolation prüfen

Falle C: Warmwasserbedarf kollidiert zeitlich mit Heizbedarf

Symptom:

  • In kalten Phasen wird erst Warmwasser gemacht, während Räume auskühlen.
  • Ihr erhöht später die Heizkurve/Vorlauf, um „aufzuholen“.

Praxismaßnahme: Warmwasser-Zeitfenster so legen, dass Raumheizung nicht unnötig in ungünstige Betriebsbereiche rutscht.

Ihr seht; Warmwasser ist kein „Add-on“, sondern ein Effizienztreiber – weil es die Anlage regelmäßig in höhere Temperaturen zwingt. Wenn ihr hier sauber plant und einstellt, verbessert ihr oft die Jahresbilanz spürbar.

Paradigma Wärmepumpe plus Solarthermieanlage und Warmwasserspeicher
Unsere Paradigma WP Aero Marin Luft-Wasser-Wärmepumpe plus Paradigma Solarthermieanlage und Paradigma Warmwasserspeicher – ein Trio, das für Wohlfühlwärme sorgt und die Stromkosten für den Wärmepumpenbetrieb niedrig hält. Foto: Paradigma

Solarthermie als Ergänzung zur Wärmepumpe löst Effizienzprobleme mit Warmwasser

Eine sehr wirksame Lösung fürs Bereitstellen von Warmwasser ist die Kombi aus Wärmepumpe und Solarthermieanlage (auch Solarwärmepumpe genannt):

Im Sommer kann die Solarthermie-Anlage die Warmwasserbereitung häufig komplett übernehmen – der Speicher wird solar geladen, und die Wärmepumpe bleibt für Warmwasser komplett aus. Das senkt euren Stromverbrauch, Verdichterlaufzeiten und oft auch Geräusch/Start-Stopp-Betrieb in der warmen Jahreszeit.

Im Winter liefert die Solarthermieanlage zwar weniger Ertrag, kann aber trotzdem Warmwasser mit unterstützen (Vorwärmung) – und je nach Auslegung sogar Heizungsunterstützung liefern, also in sonnigen Phasen Wärme ins System geben und die Wärmepumpe entlasten. Praktisch sorgt die smarte Regelung dabei dafür, dass zuerst die gratis Solarwärme in den Speicher geht und die Wärmepumpe nur dann nachlädt, wenn die Solartemperaturen nicht reichen. Das Ergebnis: weniger hoher Temperaturhub für die Wärmepumpe, weniger Strom pro kWh Warmwasser – und ein spürbar entspannterer Betrieb, weil ein großer Teil der Warmwasser-„Last“ auf die Sonne verlagert wird.

Stellschraube 5: Regelung und Nutzerverhalten beeinflussen Wärmepumpeneffizienz

Viele Effizienzprobleme entstehen nicht aufgrund „falscher Technik“, sondern wegen Regelungseinstellungen und Alltagslogik, die noch aus der Heizkesselwelt stammen. Wärmepumpen ticken anders: Sie arbeiten am effizientesten, wenn sie gleichmäßig laufen dürfen – mit möglichst niedrigen Temperaturen und wenig Takten.

Heizkurve richtig nutzen vs. dauernd am Thermostat drehen

Bei witterungsgeführten Anlagen ist die Heizkurve euer zentrales Werkzeug. Wenn ihr ständig eure Thermostate stark auf und wieder zu dreht, „kämpft“ ihr oft gegen die Regelung – und bekommt am Ende höhere Vorläufe, mehr Starts und weniger Effizienz. Praxisregel:

  • Thermostate dienen eher der Feinjustierung pro Raum.
  • Die Heizkurve sorgt dafür, dass das System insgesamt auf dem niedrigstmöglichen Temperaturniveau läuft.

Wenn ihr es greifbar wollt: Der oben verlinkte UBA-Gebäudecheck ist genau deshalb so hilfreich, weil er die Frage „Welche Vorlauftemperatur brauche ich wirklich bei Kälte?“ an Heizlast und Heizkörperleistung koppelt – statt an Gefühl und Gewohnheit.

Nachtabsenkung

Die klassische Nachtabsenkung ist bei Wärmepumpen nicht automatisch der Effizienzgewinn, den man von Gas/Öl kennt. Warum? Weil ihr am Morgen häufig „aufholen“ müsst – und das kann zu höheren Vorläufen oder ungünstigen Betriebsphasen führen. Die Praxis zeigt:

  • In gut gedämmten Häusern mit Flächenheizung bringt eine starke Absenkung oft wenig, weil das Gebäude träge ist.
  • In manchen Bestandsgebäuden kann eine moderate Absenkung sinnvoll sein. Doch sie sollte so eingestellt sein, dass die Anlage nicht morgens „auf Krampf“ hochtemperieren muss.

Taktung reduzieren

Viele Starts pro Stunde sind ein typisches Zeichen dafür, dass die Wärmepumpe ihre Wärme nicht gut „los wird“ oder zu hoch beziehungsweise zu knapp geregelt ist. Das kann mehrere Ursachen haben, darunter Überdimensionierung, Hydraulik, zu hohe Heizkurve, zu kleine Wasservolumina im System. Aber aus Effizienzsicht gilt:

Das Ziel sind lange Laufzeiten, wenige Starts, ruhiger Betrieb.

Checkliste: Effizienzbremse Regelung

  • Ihr habt das Gefühl, die Anlage „springt dauernd an“ (häufiges Ein/Aus).
  • Warmwasser lädt zu Zeiten, in denen ihr gleichzeitig viel heizen müsst.
  • Ihr fahrt dauerhaft „Sicherheits-Vorlauf“, weil einzelne Räume sonst nicht warm werden (Hinweis auf Heizflächen/Abgleich/Heizlast).
  • Ihr bewertet die Anlage nur nach den kältesten 10 Tagen statt über die Saison (genau dafür ist JAZ gedacht).

Einstellungen prüfen

Schaut euch die Heizkurve an (Niveau/Steilheit). Oft ist sie zu konservativ eingestellt und treibt den Vorlauf unnötig hoch. Das ist eine der häufigsten, einfachsten Stellschrauben, um die Wärmepumpeneffizienz zu verbessern.

Bis hierhin habt ihr gelernt: Wärmepumpeneffizienz ist kein reiner Gerätewert, sondern das Ergebnis aus Vorlauftemperatur, Wärmeverteilung, Warmwasser-Setup und Regelung. Gerade die Regelung ist dabei oft die unterschätzte Stellschraube: Wer Heizkurve, Zeitprogramme und Warmwasser sinnvoll setzt, sorgt dafür, dass die Wärmepumpe ruhiger läuft und seltener in ungünstige Betriebszustände rutscht.

Damit ist der „Machen“-Teil abgeschlossen: Ihr wisst jetzt, wo Effizienz entsteht – und warum typische Alltagsgewohnheiten (Thermostat-Pingpong, unnötig hohe Sollwerte, ungünstige Zeitfenster) die Bilanz verschlechtern können. Im dritten Teil unserer Artikelserie “Wärmepumpeneffizienz verstehen” machen wir diese noch greifbarer: Wie könnt ihr euren Verbrauch und eure Kosten überschlagen, woran erkennt ihr Effizienzprobleme – und welche Mythen solltet ihr getrost abhaken?

Fotos: Fotos: Worawut – Adobe.Stock.com (Titel), bearbeitet von Doreen Brumme, Paradigma