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Handwerker des Monats: Frank und Stefan Neuen

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Et voilá! Das sind unsere Neuen, besser unsere neuen Handwerker des Monats: Die beiden Gas- und Wasserinstallateure Frank und Stefan Neuen, die gemeinsam mit ihrem Vater Rudolf Neuen den gleichnamigen Familienbetrieb Rudolf Neuen Sanitär- und Heizungstechnik in der Straße Am Strasserfeld 4 in 40627 Düsseldorf-Unterbach führen: Im Interview stellen uns die beiden Brüder ihren Betrieb, ihre Arbeit als Solarteur und ihre Partnerschaft mit Paradigma vor.

Frank und Stefan Neuen, bitte stellen Sie uns Ihren Familienbetrieb vor!

F: Unser Vater hat den Betrieb Rudolf Neuen Sanitär- und Heizungstechnik am 1. Januar 1989 hier im Süden Düsseldorfs gegründet. Dank der günstigen Lage, es sind nur zwei Minuten zum nächsten Autobahnkreuz, sind wir binnen einer Stunde entweder einmal von Süd nach Nord durch die Stadt Düsseldorf gefahren – oder ins Bergische Land, nach Köln oder auch an die Grenze zu den Niederlanden. Unser Tätigkeitsbereich reicht daher gut 100 Kilometer rund um Düsseldorf herum.

S: Auch wenn der Firmensitz schon fast ländlich liegt, bedienen wir sowohl Kunden in der Stadt, die unter anderem in den typischen Mehrfamilienhäusern aus den 1940er-Jahren wohnen, als auch Kunden auf dem Land, die meist ein Einfamilienhaus ihr eigen nennen. Damit ist auch schon ein großer Unterschied begründet, auf den wir bei unseren Jobs treffen: In der Stadt geht es bei Installationen, sei es für Bad oder Heizung, um jeden Quadratzentimeter, während die Kunden auf dem Land uns beispielsweise fragen, welcher von ihren mehreren Kellern sich am besten für die neue Heizung eignet.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie heute?

F: Wir sind insgesamt sechs Mitarbeiter. Unser Vater arbeitet zur Hälfte im Büro, zur Hälfte draußen beim Kunden.Meine Frau sowie unsere Mutter arbeiten ebenfalls im Büro und wir zwei sowie unsere neue Kollegin sind vor allem draußen unterwegs.

HdM Neuen Handwerker des Monats Juli 2018
Unsere beiden Handwerker des Monats Juli 2018 mit ihrer Kollegin Marie Tolksdorf. Foto: Frank und Stefan Neuen

Sie haben eine Handwerkerin im Team?

F+S: Ja!

Da muss ich nachhaken, das ist so selten! Darf ich Ihre Kollegin zu einem eigenen Interview bitten?

F: Von uns aus sehr gerne!

Abgemacht! Vielen Dank! Schildern Sie uns als Nächstes bitte, welche Dienstleistungen Sie betrieblich abdecken!

F: Wir decken zum einen die klassischen Bereiche Bad, Heizung und Kundendienst ab, wobei wir bei Heizungen vor allem Öl, Gas, Pellets und Solarthermie machen. Badezimmer bieten wir aus einer Hand an.

Zum anderen erledigen wir dazu auch handwerkliche Dienste wie Leckortung von Rohrbrüchen mit anschließender Reparatur und Bautrocknung, Untersuchungen mittels Thermografiekamera, sowie Kanal-TV. Spezialisiert sind wir auch auf die nachträgliche Innenabdichtung von undichten Gasleitungen. Das spart unseren Kunden viel Aufwand und Dreck, denn die defekten Leitungen müssen nicht komplett raus.

S: Wir führen aber nicht nur die Installationen aus, sondern planen sie auch selbst, anstelle die Planung außer Haus zu geben – so bekommen unsere Kunden alles aus einer Hand.

Sie sind beide in Vaters Betrieb gelandet … wie kam’s dazu?

S: Uns wurde das Handwerk quasi mit in die Wiege gelegt. Schon als Jugendliche hat uns unser Vater in den Schulferien auf die eine oder andere Baustelle mitgenommen, um in den Beruf hineinzuschnuppern.

F: Stefan hat sogar in unserem Betrieb gelernt, ich dagegen war in dem Betrieb zur Ausbildung, in dem schon mein Vater gelernt hatte. Heute sind wir beide Gas- und Wasserinstallateure und bilden uns nebenbei fort: Stefan macht im Fernstudium seinen Techniker, ich in der Abendschule meinen Installateur- und Heizungsbauermeister.

Und wie läuft Ihr tägliches Miteinander als Kollegen und Brüder?

F: Sehr gut. Wir haben ganz klar geregelt, dass jeder von uns sein Projekt vom ersten Kundenkontakt über die Planung bis hin zur Ausführung eigenständig betreut. Bruder oder Vater werfen zwar hier und da mal einen Blick mit rauf, aber jeder von uns trägt Eigenverantwortung. Unser Vater hält uns im Büro oft den Rücken frei.

Was reizt Sie an Ihrem Beruf?

F: Mir war von Anfang an klar, dass ich keinen Beruf wollte, wo ich jeden Tag ins Büro müsste und dort von morgens bis abends säße. Ich suchte nach Abwechslung und Flexibilität.

S: Und die haben wir dank unserer doch recht unterschiedlichen Dienstleistungen tatsächlich. Es ist spannend, Tag für Tag Lösungen für neue Aufgaben zu finden.

Was ist Ihnen im täglichen Handwerk besonders wichtig?

F: Wir wollen unsere Kunden rundum zufrieden stellen. Sie sollen von uns die beste Technik und das beste Handwerk bekommen, die für ihr Vorhaben und gemäß ihres Budgets zu bekommen sind.

S: Wir beide sind stets mit unseren 3,5-Tonnen-Sprintern unterwegs. Darin transportieren wir alles, was unsereiner an Werkzeug und Material braucht. Fragt uns zum Beispiel ein Kunde, dessen Heizung wir gerade in der Mache hatten, nach einem neuen Wasserhahn, weil seine alter tropft, dann haben wir den dabei und können ihm den gleich mit einbauen, ohne dass ein extra Termin nötig ist. Das rechnet sich betriebswirtschaftlich.

F: Nicht zu vergessen unser Lager auf Rädern – ein 2,5-Tonnen-Anhänger von 3,5 Metern Länge, den wir mit auf die Baustelle nehmen und aus dem wir uns dort bedienen können. Das fahrbare Lager erhöht unsere Effizienz enorm.

Wie kamen Sie zur Solarthermie?

F: Das war 2013. Stefan kam damals nach vier Jahren, die er in anderen Betrieben verbrachte, zu uns zurück und brachte seine Erfahrungen mit Solarthermie mit. Zu der Zeit lernten wir auch Paradigma kennen und waren sofort von dem Aqua-Plasma-System und seiner besonderen Leistung überzeugt.

Was schätzen Sie an der Partnerschaft mit Paradigma?

F: Zuerst muss ich hier das Schulungskonzept von Paradigma nennen. So umfangreiche technische Schulungen, wie die von Paradigma, kennen wir von anderen Herstellern nicht. Zumal die Schulungen auch vom Werkskundendienst gehalten werden, der einerseits die Technik kennt, andererseits aber auch weiß, was draußen in der Praxis los ist. Dann ist hier die Erreichbarkeit der Mitarbeiter im Haus und im Außendienst zu loben. Ganz gleich, mit welcher Frage wir anrufen, wir landen nicht in einer Warteschleife, sondern schnell beim richtigen Ansprechpartner. Der Dienstweg ist damit ein kurzer. Das macht die Zusammenarbeit leicht und effektiv. Unsere Gebietsmanager sehen wir häufig, sie halten uns auf dem Laufenden.

Betreiben Sie selbst Solarthermie-Anlagen?

F: Ich habe 2011 gebaut und mir damals eine Solarthermie-Anlage, keine Paradigma-Anlage, installiert. Die läuft auch noch. … Aber sie ist eher unser Vorführmodell dafür, wie Solarthermie nicht läuft.

Stefan hat dafür ein Paradebeispiel von Paradigma installiert – eine Pellet-Brennwertheizung, die er mit zehn Quadratmetern Paradigma-Kollektoren kombiniert. Die Anlage bringt bei gleichen Bedingungen drei Mal so viel Ertrag wie meine.

S: Wenn wir unseren Kunden die Musteranlagen vor Ort zeigen, dann können die sich mit eigenen Augen von der höheren Leistung der Paradigma-Technik überzeugen und sich informiert für eine eigene Anlage entscheiden.

S: Im Büro läuft zudem eine Gasbrennwertheizung von Paradigma. Auch die dient uns als Musteranlage.

Haben Sie gerade Solarthermie-Anlagen in der Mache?

F: Ja, wir arbeiten zurzeit an einem spannenden Projekt, wo der Eigentümer das Haus seiner Großmutter übernahm. Die alte Gasheizung sollte raus, wir installieren ihm dafür eine Pelletsheizung plus Solarthermie.

Würden Sie uns das Projekt hier auf dem Blog als ein Projekt des Monats näher vorstellen?

F: Das machen wir!

Letzte Frage: Was wünschen Sie sich für Ihre Arbeit als Solarteur?

F: Mitunter empfinden unsere Kunden die Wartezeiten von sechs Wochen und mehr bei der Beantragung von Fördermitteln als recht lang. Insbesondere, weil die Anträge seit Jahresbeginn schon vor der gewünschten Maßnahme gestellt werden müssen. Uns gelingt es zwar, die Wartezeit dank langfristiger Planung einzukalkulieren, aber eine kürzere Wartezeit würde uns noch flexibler machen.

Vielen Dank, Frank und Stefan Neuen, dass Sie sich heute die Zeit für unser Interview genommen haben!

Foto: Frank und Stefan Neuen, Rudolf Neuen Sanitär- und Heizungstechnik

Ein Kommentar

  1. Danke für das Interview, es ist sehr interessant die Motivationen von Menschen zu erforschen. Ich bin Sanitäter und habe damals aus den gleichen Beweggründen diesen Beruf gewählt. Weiter so mit euren Beiträgen-

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