Wer hat eigentlich etwas gegen die Energiewende und warum?

Energiewende

Die derzeitige Lage – Die Welt ist fossil!

In der so emotional geführten Debatte um die Energiewende und auch die EEG-Umlage vergessen viele wo die Welt, Deutschland und auch Österreich noch im Bereich Energie steht. Alle Energiesysteme werden noch sehr stark von fossilen Energien dominiert. Auch wenn es in Österreich »nur« mehr 70% sind, sind es in Deutschland mit 12,2% Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch noch immer satte 87,8% nichterneuerbare Energie. Verzeiht bitte die 2011er Zahlen aber nur Deutschland ist so schnell und veröffentlicht aktuelle Zahlen, in der EU, Österreich und der Welt ist das anscheinend nicht so einfach, vor allem vergleichbares Material ist sehr schwer zu finden. Die aktuelle Situation wird also einige wenige Prozentpunkte darunter oder darüber liegen, ändert aber nichts an der Kernaussage, dass die Welt noch von fossilen Energien beherrscht wird.

Energiewirtschaft ist das eigentliche Machtzentrum der Welt

Was vielen vielleicht nicht bewusst ist, ist dass neben der Finanzwirtschaft vor allem die Energiewirtschaft an den Hebeln der Macht sitzt. In vielen Ländern gehören Energieversorger, die nicht selten im Staatsbesitz sind, zu den umsatzstärksten Unternehmen eines Landes.

Hier nur ein Auszug des Marktwertes der Energieversorger im März 2012. (Quelle: Statista)

UnternehmenLandMarktwert in Milliarden US-Dollar
GDF SuezFrankreich58,3 Mrd. US-Dollar
E.ONDeutschland49,1 Mrd. US-Dollar
EDFFrankreich45,7 Mrd. US-Dollar
EnelItalien35,4 Mrd. US-Dollar
RWE GrouDeutschland29,9 Mrd. US-Dollar
Duke EnergyUSA28,10 Mrd. US-Dollar
CEZ GroupTschechien23,3 Mrd. US-Dollar

Wenn es nur Staatsbesitz wäre, könnte es uns ja eigentlich egal sein. Das erwirtschaftete Geld fließt ja ohnehin wieder zurück in den Staat … oder eben wie noch häufiger auf die Konten hochbezahlter Manager von privaten Miteigentümern… Kennt ihr den Spruch von Politikern, dass sie ja nur gnädigerweise Politiker sind, weil sie in der Privatwirtschaft so viel mehr verdienen könnten? In Österreich hört man das zumindest sehr oft und ich hab mich früher immer gefragt von welchen Posten die in der Privatwirtschaft  sprechen. Schließlich verdient man als Minister in Österreich um die 17.000 brutto und der Normalbürger, der in der Privatwirtschaft arbeitet, kann davon schließlich nur träumen, da gehört man mit 5000,- brutto schon zu den Besserverdienern. Mittlerweile habe ich eine Vermutung. Es ist wohl die Rede von den begehrten Plätze in der oberen Reihe in Finanz- und Energieunternehmen wo dann nicht nur läppische 17.000,- monatlich, sondern ein paar Millionchen als Prämie dazukommen. Nicht selten sieht man ja Politiker in eben diesen Posten nach ihrer Amtszeit sitzen. Bekanntestes Beispiel ist unser ehemaliger Bundeskanzler Schüssel der nun bei der RWE sitzt. Jedenfalls sollte somit klar sein, dass Politik und Energiewirtschaft ziemlich gut aufeinander eingespielt sind und auch die Pfründe recht gut verteilt sind. Jetzt kommen diese elendigen Erneuerbaren und wollen eine Umverteilung dieses Topfes heraufbeschwören.

Ein Energiewende Machtkampf bei so ungleichen Machtverhältnissen?

Wie wir oben gesehen haben, klingt es fast lächerlich, dass bei einem derartigen Ungleichgewicht sowohl anteilig und was die finanziellen Mittel betrifft, schon jetzt ein Machtkampf stattfindet. Von Leuten, die schon länger in der Szene sind als ich, habe ich schon öfter gehört, dass die erneuerbaren Spinner ja anfangs nur belächelt wurden und das EEG nur deshalb beschlossen wurde, weil daraus keine echte Bedrohung erkennbar war. Jetzt wo klar wird, dass eine erneuerbare Vollversorgung nicht nur ein Hirngespinst sonder tatsächlich möglich ist, dämmert es der großen Energiewirtschaft vermutlich, dass das große Fressen vielleicht bald vorbei sein könnte und niemand will dafür verantwortlich sein.

Endstation Erneuerbare

Nun, wie sieht die Geldverteilung aus, wenn nicht mehr nur die Energiekonzerne mit Energie Geld verdienen können sondern sehr, sehr viele Bürger? Der Topf für die Großen wird wohl zunehmend kleiner werden und auch der Staat wird nicht so glücklich sein, wenn keine Mehrwertsteuer auf verkauftes Öl, Benzin oder Gas mehr bezahlt wird. Letzteres ist für den Staat und somit auch für die Bürger wohl ein echtes Problem und das meine ich ernst. Ca. 700 Mrd. pro Jahr werden allein in den G7 Staaten an Steuereinnahmen lukriert. In einer Welt die erneuerbar versorgt wird, ist der Input maßgeblich die Sonne. Bis auf den Biomasseanteil gibt es nicht’s zu versteuern was in unsere Heizung oder Autos geht. In Deutschland waren das 2011 immerhin satte 40 Mrd. Euro die sich der Fiskus auch nicht so gern entgehen lassen möchte. Die Politik an sich hat also eigentlich wenig Interesse an einem Umstieg auf Erneuerbare, es sei denn sie begnügt sich mit den Einnahmen, die mit dem Verkauf von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen einhergeht. Dieser Betrag ist auch gewaltig, schließlich wird da die Energie quasi für 20 Jahre im voraus bezahlt. Wenn die Anlagen dann jedoch 10 Jahre länger läuft als erwartet, gehen dem Fiskus 10 Jahre Steuergeld durch die Lappen. Noch blöder ist, dass dieses Geld willkürlich auf viele, viele Anlagenbauer und Anlagenbetreiber verteilt ist und nicht auf einige wenige, mit denen man sich für die Zeit nach der Politik gut stellen könnte. Okay, der letzte Satz ist vielleicht etwas zu zynisch, aber ich wollt nur nochmal verdeutlichen worum es geht und warum dieser Umstieg so schwierig ist.

Medienmacht derzeit noch ungleich verteilt

Geld regiert die Welt und so ist es auch wenig überraschend, dass gerade einige PR-Agenturen sehr gut davon leben zu kommunizieren, dass diese Energiewende sowieso der komplette Blödsinn ist und das eh alles überhaupt nicht funktionieren kann. Sie haben auch schon sehr gute Arbeit geleistet. Mittlerweile gibt es auch schon viele Menschen, die das tatsächlich glauben. Hier bitte nicht vergessen, dass die Medienmacht derzeit noch unglaublich ungleich verteilt ist. Die Kriegskasse der Energiewendegegner ist prall gefüllt, es können sogar Kommentierer bezahlt werden, da sie ja über Jahrzehnte am derzeitigen System verdient haben. Die Probleme und Fehler des derzeitigen EEGs werden dadurch zu sehr großen Skandalen aufgeblasen anstatt an Lösungen zu arbeiten. In den letzten Monaten hat sich aber eine echte spannende mediale Front gebildet, die tatsächlich die Chance hat, abseits der Massenmedien Gehör zu finden. Die Rede ist von der Plattform Energieblogger, die ich mit ins Leben gerufen habe. Dieser Artikel ist übrigens auch eigentlich ein Energiebloggerprodukt. Es ist in einer Ausgabe der Energiefacetten erstmalig erschienen. Auch die anderen Artikel sind nach wie vor relevant und lesenswert.

PS: Dies ist keine Verschwörungstheorie, lediglich meine über die Jahre gemachten Beobachtungen gepaart mit interessanten Zahlen.

Weitere interessante Artikel zu diesem Thema:

Titelbild: Jan Volkert Ulrich / Energiefacetten

Darf’s ein bisschen mehr sein? Passend zum Thema:

  • Die Energieblogger formieren sich!
  • Vergleich-verschiedener-Heizungssysteme
    Welche Heizung erzeugt welche Kosten?
  • © REHAU AG + Co
    Die Wärme-Energiewende braucht Netze!

  • R. Andreas Kraemer über den EU-Emissionshandel und absurde Atompolitik
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13 Kommentare zu “Wer hat eigentlich etwas gegen die Energiewende und warum?”

  1. Kilian Rüfer

    Es ist schon wahr, dass es um einen ernsthaften Machtkampf geht, wenn zwischen „Dezentral“ und „Zentral“ abgewogen wird. Jedes kleine dezentrale Element verdrängt schlicht einen Gewinnanteil eines größeren Elementes. Es gab einmal eine Doktorarbeit zur Entwicklung des Ökostrommarktes. Dort gab es kleine sich multiplizierende nachhaltige Davids und greening Goliaths. Es wurde eine Koevolution beschrieben, bei der die Nachhaltigen die Standarts setzen und die großen mit Kraft und Struktur die Masse bringen. Ich hätte nichts dagegen, wenn die Konzerne in Deiner Liste ausschließlich in Erneuerbare investieren und sukzessive Altes abstellen. Die Erfahrung aber zeigt eine andere Reaktion, anstelle eines positiven Wettbewerbes um den Ausbau erneuerbarer Energien gibt es massive Bemühungen den Markt zu zerstören um länger ein extrem rentables Geschäft mit den fossil-nuklearen Energieträgern zu betreiben. Ökonomisch rational. Ökologisch verrückt. Bedenklich finde ich die stille Masse welche dies durchwinkt und durchgehen lässt. Ist es so schwer zu verstehen, dass die breite Masse mit ner nachhaltigen Fassung besser fahren würden?

    1. Cornelia Daniel Post Author

      Der Intransparenz der alten Energiewirtschaft hat vieles möglich gemacht und die Transparenz im erneuerbaren Markt ist eben unangenehm für jene, die Jahrzehnte Megaprofite auf Kosten der Gesellschaft eingefahren haben. Bei den Erneuerbaren wo sich jeder ausrechnen kann wer wie viel verdient ist das eben nicht mehr so einfach. Aber auch die Politik und die Staatsbudgets haben davon profitiert, was den Umbau eben nicht leichter macht. Eine unheilige Allianz eben…

  2. Roger Hackstock

    Ich habe dieselben Beobachtungen gemacht, die Zeichen stehen auf Machtkampf. Die Energiewende stellt das bisherige Geschäftsmodell der Energieversorger auf den Kopf. Wandert die Energieversorgung in die Hände regionaler Initiativen, tragen Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zum Einkommen der Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft bei. Um welche Summen es dabei geht, zeigt der Blogbeitrag sehr gut. Das zeigt auch die Auflistung der größten Industrieunternehmen in den Bundesländern: die Energieversorger sind immer unter den Top 5, Energie ist ein enormes Geschäft.

    Nun findet eine Energiewende abseits der Energieversorger statt (90 Prozent der Ökostromanlagen in D + A sind in privater Hand) und die Einnahmen landen nicht bei ihnen. Im Gegenteil, sie fahren sogar fallweise Verluste in Millionenhöhe ein – etwa in einer Nacht mit Ökostromüberangebot, wo sie den Strom aus ihren Kraftwerken nicht los werden. Ein paar Prozent Erneuerbare sind noch zu verkraften, aber bei 10, 20, 30 Prozent und mehr schrumpft der Markt für die Energieversorger beträchtlich. Die Politik ist – wie im Blog beschrieben – traditionell eng mit den Energieversorgern verbunden. Daher ist auch diese verunsichert, wenn die Energiewende den Energieversorgern das Wasser abgräbt.

    Die einzige Chance aus meiner Sicht ist die Flucht nach vorne. Bisher waren die Vorschläge der Erneuerbaren darauf ausgerichtet, den Ausbau einzelner Technologien voranzutreiben, also mehr Solaranlagen, Windkraftwerke, Holzheizungen und so weiter. Jetzt müssen Vorschläge auf den Tisch, die das Energiesystem als Ganzes umfassen. Wie funktioniert eine Energieversorgung allein mit Erneuerbaren und wie kommen wir ohne Unterbrechung der Versorgung dahin? Die Energiewende ist eine „Operation am offenen Herzen“ des Energiesystems, wie Umweltminister Peter Altmaier meint. Ich finde das Bild passend. Begegnen wir dem scharfen Wind gegen die Energiewende mit Selbstvertrauen und legen wir konkrete Vorschläge auf den Tisch, was im Energiesystem als Ganzes neu organisiert werden muss, um die Energiewende zu Ende zu führen. Ich meine damit nicht Vergütungssätze oder Förderungen, sondern neue Regeln zur Preisbildung an der Strombörse oder wie der Staat mitschneiden könnte wenn alle nur mehr E-Autos fahren oder mit der Sonne heizen.

    1. Cornelia Daniel Post Author

      Danke für den Beitrag! Richtig, dieses Vertreten von Einzelinteressen innerhalb der einzelnen Erneuerbaren ist mehr als kontraproduktiv. Nur gemeinsam können wir eine Wende schaffen. Es bleibt auch für jeden eine riesiger Teil des Kuchens übrig, wenn man sich endlich mal bewusst macht, dass die Welt derzeit noch fossil ist und es Unmengen an Energie zu ersetzen gibt. Da darf man nicht darüber diskutieren, dass die Volllaststunden im Biomassekraftwerk in Kombination mit einer Solarthermieanlage nicht optimal sind. Wir brauchen noch unglaublich viel Biomassse um die Vollversorgung mit Erneuerbaren darzustellen, da darf im Sommer einfach kein Gramm Holz verheizt werden. Dazu braucht es aber wie du sagst neue Modelle der Preisbildung.

    1. Cornelia Daniel Post Author

      Danke! Die FÖS Studien sind zwar immer auch mit Vorsicht zu genießen, da sie nicht als 100% neutral angesehen werden können, aber die Zahl ist natürlich genial. 40 Mrd. Vergünstigungen – das sind genau die 40 Mrd. die auch an Steuereinnahmen pro Jahr lukriert werden. Am Ende also ein Nullsummenspiel auf Kosten der Gesellschaft. Vermutlich wird der Staat auch noch mit genau dem Argument – wir bringen euch ja so viel Einnahmen also rückt auch etwas raus – zu den Vergünstigungen angestiftet.

  3. Cornelia Daniel Post Author

    Und schon wieder eine dieser Gehalts-Passagen gefunden, diesmal vom furchtbaren Haider Nachfolger (FPÖ) in einem tollen entlarvenden Interview:
    http://www.dernaro.at/blog/sprache-strache-wiederspruch/

    „Beispiel: Gehalt.
    Argumentation A: Auf die Frage, ob er zuviel verdiene (Politikergehalt für Klubobleute: rund 14.000 brutto), verteidigt Strache sein Gehalt. In der Privatwirtschaft verdiene man viel mehr, in Österreich gebe es die eigenartige Situation, dass der Bundeskanzler als Manager eines ganzen Landes weniger verdiene, als Manager in staatsnahen / öffentlichen Betrieben.“

    Gibt es diese Aussagen eigentlich auch in Deutschland??

  4. Reinhard Schmidt

    Hier gibt es eine wunderbare grafische Übersicht über die Entwicklung der Heizölpreise in Deutschland:
    http://www.tecson.de/pheizoel.html
    Im Jahr 2003 lagen die Preise noch bei 30-40 €Cent/l – zur Zeit liegt der Preis über 80 €Cent/l.

    Hier ähnliches für Gas:
    http://www.energieverbraucher.de/de/site__285/

    Die Panik (auch aktuell im Spiegel: Luxus Strom) über dei steigende EEG-Umlage wird auch in der seriösen Presse geschürt.
    Hören Sie sich dazu auch den Presseclub (als Audio-Podcast von WDR5) an.
    http://www.wdr.de/tv/presseclub/2013/0728/beitrag.phtml
    Äußerst interessant – Herr Neubacher (Wirtschaftsredakteur) vom Spiegel tut sich durch fachliche Inkompetenz hervor, während Herr Kreutzfeld von der taz durch fachliche Kompetenz besticht, die bei Journalisten bezüglich der Energiewende selten zu finden. Leider ist die Mehrzahl der Journalisten mangels fundiertem, technischem Hintergrundwissen mit der Komplexität der Energiewende überfordert. Wer im Zusammenhang mit der Energiewende von einfachen Lösungen (egal ob dafür oder dagegen) spricht, der macht es sich zu einfach und kann in meinen Augen nur bedingt glaubwürdig sein.
    Ein lesenswertes Buch von Claudia Kempfert „Kampf um Strom“ gegen diese gezielte Meinungsmache zeigt auf, dass das Ziel der Gegner die Verlangsamung der Energiewende ist. Jetzt werden die Entscheidungen über den Kraftwerkspark (Neubau von Kohlekraftwerken) gefällt, der dann 40-60 Jahre laufen wird!

  5. Jürgen Bachmann

    Hallo Frau Daniel

    Einfach gut gemacht! Ja, da sind schon Kräfte am Werk! Ich bin leider erst jetzt auf diese Seite gestossen. Aber wie Sie ja schon vor einiger Zeit darstellten, unsre Politiker haben auch nach der Zeit als gewählte „Volksvertreter“ noch Bedarf an viel Geld. Und in der Belletage der Stromkonzerne gibt es das im Überfluss.
    Um es dem Bürger heute und in der Zukunft schwer zu machen, kann man (Energieminister Gabriel, Deutschland) ja einfach einmal eine EEG-Gebühr für Selbsthersteller und Selbstverbraucher für Strom einführen! Das ist dann „sanktionierter Diebstahl am Bürger“! Verhält sich so wie selber Kuchenbacken und beim anschneiden kommt ein Staatsdiener und verlangt 2,00 Euro Gebühr wegen Selbstversorgung. Blumen und Gemüse aus dem eigenen Garten bieten sich auch noch an um dem Bürger Geld aus der Tasche zu stehlen. Wer nachdenkt, findet bestimmt noch mehr.

    1. Cornelia Daniel-Gruber Post Author

      Das darf einfach nicht kommen. Wenn es Deutschland und Österreich mit dem Klimaschutz ernst meint, wäre dies der ultimative Beweis, dass all die schönen Worte heiße Luft sind.

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