DGS-Fotowettbewerb

DGS-Fotowettbewerb: Zeigt her eure Oldie-Solarthermie-Anlagen!

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Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie e.V. (DGS) ruft euch zu einem Fotowettbewerb auf, bei dem ihr Fotos eurer Oldie-Solarthermie-Anlagen einsenden sollt. Mit “alt” meint die DGS Anlagen, die noch “vor dem Jahr 2000” errichtet worden seien. Wir finden, das ist eine prima Gelegenheit, auf die Langlebigkeit der Solarthermie als erneuerbare Technologie zur Erzeugung von Solarwärme aufmerksam zu machen. Was ihr zum DGS-Fotowettbewerb wissen müsst, erklären wir euch deshalb hier.

Frei nach dem unvergessenen Udo Jürgens (1934 bis 2014) und seinem noch unvergesseneren Song “Mit 66 Jahren” aus dem Jahr 1977 trällern wir heute: “Mit 20 (bitte mit Betonung auf: “zwaahaanzig” singen) Jahren … ist noch lange nicht Schluss!”

Denn wir besingen mit Udos Song einerseits die Laufzeit von Solaranlagen generell  – sowohl Solarstrom- (Photovoltaik) als auch Solarwärme-Anlagen (Solarthermie), die in der Praxis längst bewiesen haben, dass sie länger als 20 Jahre wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können. Andererseits betonen wir mit unserer Lobeshymne aber auch den Unterschied zwischen den beiden Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Solarenergie:

Während Betreiber einer Photovoltaik-Anlage seit dem Jahr 2000 nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung für das Einspeisen von damit erzeugtem Solarstrom ins öffentliche Stromnetz bekommen, die nach Ablauf der 20 Jahre wegfällt und nun bei vielen Betreibern die Frage aufwirft: “Was tun mit der noch immer fitten Anlage?”, gibt es eine solche, wie die DGS in iher zugehörigen Meldung schreibt, “quasi behördlich indizierte Stillegung” bei der Solarthermie nicht.

Solarthermie-Anlagen, das wissen wir aus vielen Berichten unserer Partner-Handwerker, laufen bei regelmäßiger Wartung auch nach 20 Jahren Betriebszeit wirtschaftlich und bieten somit keinen Grund zum Beenden des Betriebs und gar Rückbau.

DGS-Fotowettbewerb läuft noch bis Ende Juni

Den Beweis dafür könnt ihr als Betreiber einer Solarthermie-Anlage jetzt liefern: Noch bis zum 30. Juni 2020 könnt ihr auf der oben verlinkten Internetseite der DGS einen Teilnahmebogen für den DGS-Fotowettbewerb downloaden und diesen ausfüllen. Zusammen mit den “schönen Fotos” eurer “älteren, funktionstüchtigen Solarwärmeanlage” könnt ihr den Teilnahmebogen anschließend per E-Mail an die DGS-Adresse senden: foto(at)dgs.de

Zu gewinnen gibt’s auch was beim DGS-Fotowettbewerb: Die DGS verlost nach eigenen Angaben unter allen Einsendern einen Geldpreis von 50 Euro (1. Platz) sowie zwei Bücher „Der Tollhaus-Effekt“ von Michael E. Mann (2. und 3. Preis). Außerdem erhalte die älteste eingereichte Anlage einen Sonderpreis in Höhe von 25 Euro.

Über die DGS

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. schreibt in ihrer Selbstdarstellung online, dass sie 1975 in München gegründet worden sei. Seit 1989 sei  sie zugleich die deutsche Sektion der International Solar Energy Society (ISES), deren Präsident seit Ende 2019 der Physiker Prof. Dr. Klaus Vajen ist. Der Direktor des Instituts für Thermische Energietechnik an der Universität Kassel bekleidet in der DGS den Vorsitz des Fachausschusses „Hochschulausbildung“. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. ist ein am Vereinssitz in München unter der Nummer 8719 eingetragener Verein. Ihre satzungsgemässe Tätigkeit ist bundesweit als gemeinnützig anerkannt. Die DGS vertritt die Interessen von Verbrauchern und Anwendern für die Bereiche Erneuerbare Energie und der rationellen Verwendung von Energie. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. ist bundesweit aktiv.

Demnach sei die DGS von der Notwendigkeit einer Umgestaltung unserer Energieversorgung überzeugt und setze sich für eine nachhaltige Zukunft ein. Diese sei in Deutschland bis zum Jahr 2040 nicht nur technisch möglich, sondern auch für alle Menschen bezahlbar. Für die DGS stehe bei dieser Transformation die Nutzung der Sonnenenergie im Mittelpunkt. Insbesondere die dezentrale Nutzung der Sonne als Energiequelle zur Strom- und Wärmegewinnung spiele hierbei eine Schlüsselrolle.  Effizienzsteigerung und Energieeinsparung seien für die DGS zudem unverzichtbare Bestandteile einer zukunftsfähigen Energiestrategie. Im Zuge einer umfassenden Energiewende setze die Gesellschaft sich darüber hinaus für eine Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen ein und begleite die Energiewende kritisch.

Foto: Paradigma