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30 Jahre Paradigma – Interview mit Gerhard Hammer

Aufgepasst! Wir haben heute mit Gerhard Hammer von der Willi Hammer GmbH in Pforzheim-Eutingen den ersten Partner-Handwerker von Paradigma im Interview. Der Diplom-Ingenieur erzählt hier, wie es einst zu der Partnerschaft mit uns kam und was die langjährige Partnerschaft ihm und seinem Betrieb bedeutet.

Gerhard Hammer – Sie sind Paradigmas erster Partner-Handwerker. Stellen Sie sich und Ihren Betrieb doch bitte kurz vor!

Gerhard Hammer: Ich bin Gerhard Hammer, Dipl.-Ing. (FH) für Versorgungstechnik, 64 Jahre alt und leite die Willi Hammer GmbH seit 1980. Die Willi Hammer GmbH wurde bereits am 01. April 1956 von meinem Vater gegründet. Derzeit beschäftigen wir 14 Mitarbeiter und arbeiten hauptsächlich für Privatkunden und Hausverwaltungen. Bereits seit den 1980ziger Jahren fingen wir damit an, Solaranlagen zu montieren und haben uns über die Jahrzehnte im Bereich der erneuerbaren Energien etabliert.

Wie begann die Partnerschaft – was bewog Sie zu diesem Schritt?

Bereits 1985 wollte ich in meinem eigenen Neubau eine Gas-Brennwertheizung einbauen, was aber mangels Verfügbarkeit am damaligen Markt nicht möglich war. Einige Jahre später, 1989 um genau zu sein, besuchte uns der Außendienstmitarbeiter Herr Müller, der uns bis dahin unbekannten Firma Paradigma, welche damals ihren Sitz noch in Pforzheim hatte.

Paradigma hatte schon die zum damaligen Zeitpunkt noch neue Technik der Gas-Brennwertheizung im Programm und wir hatten zufällig gerade einen Kunden, der solch eine Technik gerne eingebaut haben wollte. So kam es zur ersten Bestellung – der über die vergangenen drei Jahrzehnte viele weitere folgten.

Was schätzen Sie bis heute an der Partnerschaft mit Paradigma?

Die familiäre und faire Zusammenarbeit war schon immer ein ganz großes Plus – man kennt sich, man kann sich aufeinander verlassen und einem wird auf kurzem Dienstweg geholfen, wenn mal ein Problem besteht. Außerdem hat man die Möglichkeit, aktiv an den Produkten mitzugestalten – Verbesserungsvorschläge werden gehört und fließen ein – das sucht man bei den großen Herstellern vergebens.

In 30 Jahren Paradigma hat sich viel getan – wie sehen Sie die Entwicklung der Paradigma-Technik?

Paradigma hat sich öfter in Marktnischen und neuen Technologien versucht – zeitweise gab es ein enormes Produktportfolio inklusive Lüftungsanlagen, Wandflächen und Randleistenheizungen sowie komplette Regenwassernutzungsanlagen. Ich finde es gut, dass man sich heute auf die Kernkompetenzen konzentriert und diese vorantreibt.

Größter Wurf in der Geschichte ist sicherlich das AquaSystem – bis heute für mich das beste und ausgereifteste Solarsystem am Markt, welches kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt wurde. Weiter so!

Wie viele Paradigma-Anlagen haben Sie im Laufe der Jahre für Ihre Kunden installiert?

Oh je, … das habe ich nicht gezählt – mehrere Hundert bestimmt.

Gerhard Hammer, gibt es ein Erlebnis, das im Zusammenhang mit Ihrem alltäglichen Handwerk und einer Paradigma-Anlage unvergessen bleibt?

Bei der Installation der allerersten Gas-Brennwert-Anlage war das Abgassystem noch nicht vollständig lieferbar – der Mitgründer und langjährige Motor der Firma, Klaus Taafel, brachte die fehlenden Teile dann „produktionsfrisch“ und höchst persönlich direkt auf die Baustelle.

Welche Rolle wünschen Sie sich für die Solarthermie: Hat sie das Zeug, Energie-Zukunft zu schreiben?

Wünschen würde ich mir eine große Zukunft für die Solarthermie. Es ist einfach ein super Gefühl, einen großen Teil des Jahres nur mit der Energie der Sonne leben zu können, dabei noch der Umwelt Gutes zu tun und die Energiekosten zu senken. Allerdings klaffen Wunsch und Realität derzeit sehr auseinander. Wir tun uns seit einigen Jahren schwer, die Solartechnik am Markt zu platzieren.

Was wünschen Sie Paradigma zum 30. Geburtstag?

Alles erdenklich Gute, noch viele weitere erfolgreiche Jahrzehnte, zahlreiche Ideen und Mut, um die vorhandenen Produkte weiter zu verbessern und neue zu entwickeln. Außerdem einen wachsenden Solarmarkt!

Herzlichen Dank, Gerhard Hammer, dass Sie sich die Zeit für unser Interview genommen haben!

Foto: Gerhard Hammer, Willi Hammer GmbH