Albert Klump - Original

30 Jahre Paradigma – Interview mit Albert Klumpp

Mit Moritz Ritter, Geschäftsführer der Ritter Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, startete unsere Interview-Reihe, in der wir euch anlässlich von 30 Jahren Paradigma die Menschen vorstellen wollen, die Paradigma ausmachen. Heute berichtet Albert Klumpp, seit 25 Jahren bei Paradigma, über seine Arbeit im Unternehmen. Albert Klumpp, 58, ist verantwortlich im Bereich Planung & Angebote.

Albert Klumpp, stellen Sie sich und Ihre Funktion bei Paradigma bitte vor!

Albert Klumpp: Ich bin Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister sowie Betriebswirt des Handwerks. Ich bin gemeinsam mit einem Kollegen für den Bereich Planung & Angebote zuständig. Das heißt, ich beantworte die Anfragen von Handwerkern, zumeist unseren Partnern, von Ingenieuren aus Planungsbüros und von Endkunden, die eine ecoquente Heizung von Paradigma planen.

Seit wann sind Sie im Haus und wie kamen Sie zu Paradigma?

Ich bin seit Anfang der 1990er Jahre bei Paradigma, über 25 Jahre inzwischen. Ich besuchte damals einen Messestand von Paradigma in Stuttgart und traf dort einen Schulkollegen sowie Klaus Taafel, einen der Mitbegründer von Paradigma. So war der Start, in einer tollen und unvergleichlichen Firma zu arbeiten.

Bis heute komme ich jeden Tag gerne zur Arbeit. Dafür fahre ich, wenn ich nicht vom Homeoffice aus arbeite, 70 Kilometer hin und 70 Kilometer zurück, bin auf der vielbefahrenen A8 zwischen anderthalb und drei Stunden pro Strecke unterwegs.

Das klingt nach Überzeugungstäter, Albert Klumpp. Was verbindet Sie mit Solarthermie? Betreiben Sie selbst eine Anlage?

Auf jeden Fall! Solarthermie hat mich von Anfang an überzeugt, ich schreibe ihr ein hohes Potential zu, insbesondere im Bereich Nahwärmenetze.

Ich betreibe seit rund 20 Jahren eine Solarthermie-Anlage zur Warmwasserbereitung. Sie sitzt auf dem Haus meiner Eltern. Die macht bis heute ihren Job gut.

Was sind Ihre alltäglichen Herausforderungen und wie stellen Sie sich Ihnen?

An manchen Tagen klingelt das Telefon bis zu 80 Mal wegen Anfragen zu Planung und Angeboten.  Da muss man sich schon sehr konzentrieren, um allen Anrufern die doch teils komplexen technischen Auskünfte zu liefern und zugleich mit der Arbeit voranzukommen, die vor einem auf dem Schreibtisch liegt.

Worauf kommt es im Bereich Planung & Angebot besonders an?

Meine Aufgabe ist es, zu prüfen, ob die von den Anrufern geplante Auslegung der Paradigma-Heiztechnik wie gewünscht überhaupt sinnvoll und machbar ist. Oder die Pläne entsprechend anzupassen. Mitunter muss ich auch einen Strich durch die Pläne machen, weil sie sich so nicht umsetzen lassen. Das braucht fundierte praktische Erfahrungen und ein ausgezeichnetes Vorstellungsvermögen, denn ich beurteile das Ganze schließlich nur auf dem Papier. Ich kann hier zum Glück viele praktische Erfahrungen aus meiner eigenen Zeit als Handwerksmeister einbringen.

Viel zu selten sehe ich allerdings, was am Ende tatsächlich draus wird aus meinen Plänen und Angeboten. Ich wünschte, ich bekäme häufiger Feedback von den Handwerkern. Das wäre doch interessant zu sehen!

Und was schätzen Sie an Ihrer Arbeit besonders?

Die Abwechslung! Kein Tag gleicht dem anderen! Ich freue mich bei jeder Anfrage auf die Herausforderung, gemeinsam mit dem Planer und/oder Handwerker das Beste für den Endkunden herauszuarbeiten, was die Paradigma-Technik hergibt.

Woran arbeiten Sie gerade?

Ich sitze zurzeit an Plänen für ein spannendes Projekt in Baden-Baden: Dort soll ein Mehrfamilienhaus eine Solarthermie-Anlage mit einer Kollektorfläche von rund 68 Quadratmetern bekommen, das Maximum, das wir unter unserer Marke Paradigma abwickeln. Allerdings hat das Gebäude einige Auflagen zu erfüllen, unter anderem die:  Weil Niederschläge von der Dachfläche komplett zum angrenzenden Fluss Oos abgeleitet werden, darf dort keine Solarthermie-Anlage rauf, in der ein Wasser-Frostschutzmittel-Gemisch kreist. Unsere Aqua-Plasma-Anlagen kommen mit reinem Wasser als Wärmeträger aus, deshalb wurden wir beauftragt.

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Albert Klumpp heizt als “Blues Brother” ein, als Paradigma 2004 mit über 900 Handwerkern die Markteinführung des Aqua-Solarsystems feiert. Foto: Paradigma

Haben Sie ein besonderes Erlebnis on the Job, das so witzig, merkwürdig oder aufregend war dass es unvergessen bleibt?

Das habe ich in der Tat! Als im Jahr 2004, das ist inzwischen auch schon Geschichte, das Aqua-Solarsystem auf den Markt kam, feierten wir das mit über 900 Handwerkern! Im Vorfeld wurde im Haus gefragt, ob wir Mitarbeiter nicht bei der Gestaltung des Abends mitwirken wollten. Zusammen mit Kollegen bildeten wir unter anderem eine Band – Paradigmas “Blues Brothers” sozusagen (siehe Foto). Wir sangen zwar Playback, aber Sie können mir glauben, wir haben den Partygästen mächtig eingeheizt! Dem ersten Auftritt folgten später weitere.

Albert Klumpp, was wünschen Sie Paradigma zum Geburtstag?

Noch viele weitere Jahre im Dienste ecoquenten Heizens mit vielen Aufträgen – mein Telefon soll ja weiter klingeln – und mit vielen Handwerkern, die Paradigma begleiten.

Herzlichen Dank, Albert Klumpp, dass Sie sich heute die Zeit für unser Interview genommen haben!

Fotos: Paradigma, Albert Klumpp