Last-Minute-Voting zum "Energiesparmeister 2015"

Energiesparmeister Gold 2015 Online-Voting

Ich finde es toll, wenn das eine oder andere Thema uns von Euch Lesern ans Herz gelegt wird. Auf das heutige, dem Wettbewerb um das effizienteste, kreativste und nachhaltigste Klimaschutzprojekt an deutschen Schulen, hat uns Jürgen Bleher, unser erster Handwerker des Monats aufmerksam gemacht, da er selbst in dem  Projekt in Mindelheim involviert ist. Und da der Wettbewerb nur noch wenige Tage läuft, sagen wir hier kurz & knapp, worum‘s geht – und wie Ihr in letzter Minute noch voten könnt (Link unten).

Über den Wettbewerb „Energiesparmeister“

Bis zum 8. April dieses Jahres hatten Schüler und Lehrer deutschlandweit die Chance, sich einzeln oder als Team mit ihrem Klimaschutzprojekt zu bewerben, um „Energiesparmeister 2015“ zu werden. Teilnehmen konnten alle Schultypen, also Grundschulen ebenso wie Berufsschulen.

Die diesjährige Teilnahmebilanz: 243 Schulen haben sich um den Titel Energiesparmeister beworben, das sind mehr als 35.000 Schüler und Lehrer aus ganz Deutschland.

Mitte Mai hat eine Expertenjury aus den Bewerbern das beste Schulprojekt in jedem Bundesland ausgewählt. In der Jury sitzen in diesem Jahr Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Kultur:

  • Wolfgang Müller, Regierungsdirektor des Bundesumweltministeriums
  • Felix Gruber, Leiter Referat Umweltpreis und Umweltinformation – Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Dr. Gerd Michelsen, Leuphana Universität Lüneburg, Mitglied Nationalkomitee der UN-Dekade
  • Lothar Eisenmann, Institut für Energie- und Umweltforschung
  • Johnny Strange, Sänger der Band Culcha Candela
  • Marlies Bock, Projektleiterin Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V.
  • Robert Rethberg, Geschäftsführer bei blue Q – Agentur für Jugendkommunikation

Um aus allen Wettbewerbern die Landesbesten zu wählen, legte die Jury folgende Kriterien zugrunde:

  1. Aufwand/ Nutzen: Hier bewertet die Jury die Projekteffizienz. Geprüft wird, wie viel Zeit und Energie seitens der Schüler und / oder Lehrer in das Projekt gesteckt wurde und welche Effekte so erzielt wurden. Interessant ist beispielsweise, wie viel CO2-Emissionen das Projekt vermeidet. Ebenso wichtig ist, wie viele Menschen mit dem Projekt erreicht werden konnten.
  2. Innovation/ Kreativität: Einzigartigkeit und Außergewöhnlichkeit  des Projektes werden bewertet. Wurde eine Idee entwickelt und umgesetzt, die es bisher in dieser Form noch nicht gab? Wie kreativ ist das Projekt und worin besteht genau die Kreativität?
  3. Kommunikation: Wie gut haben die Macher ihr Projekt kommuniziert, und zwar in der Schule selbst und nach außen? Wurde die Aufmerksamkeit der Regionalmedien bereits geweckt?

Das heißt, die „Energiesparmeister 2015“ der einzelnen Bundesländer stehen bereits fest. Hier sind sie:

  • Oberwaldschule Aue GWRS in Karlsruhe

    Seit 2010 setzt sich das Energieteam mit Hartnäckigkeit und guter Vernetzung für die Verminderung von CO2 und den Schutz von Ressourcen an der OS ein. Auf dem Solarlehrpfad testen Groß und Klein ihr Wissen über alternative Energien

  • Staatliche Berufsschule in Mindelheim

    Die Berufsschule verfolgt ambitionierte Ziele: Durch eine neuartiges Bildungskonzept sollen Berufsschüler zu Energieexperten ausgebildet werden. Ihr nachhaltiges Wissen können Sie dann am Arbeitsplatz anwenden.

  • Brillat-Savarin-Schule OSZ Gastgewerbe in Berlin

    Durch Zusatzqualifikation „Nachhaltiges Wirtschaften im Gastgewerbe“ werden die Auszubildenden der Schule zu Nachhaltigkeitsexperten im Gastgewerbe. Im Betrieb sorgen Sie für die Umsetzung ihres Wissens.

  • Käthe-Kollwitz-Oberschule in Potsdam

    Die Schule trotz Denkmalschutz energetisch zu dämmen – das war die große Herausforderung für die Schüler aus Brandenburg. Mit dem Bau eines Lehmklassenzimmer schlugen die Schüler zwei Fliegen mit einer Klappe

  • Wilhelm Focke Oberschule in Bremen

    Seit 2014 ist das Thema Klimaschutz an der Schule ein großes Thema. Die Schüler trennen den Müll, achten auf das richtige Heizen und Lüften und setzten sich mit dem CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln auseinander.

  • Grundschule Brehmweg in Hamburg

    Die Grundschüler sparen Ressourcen, Energie und Abfall und widmen sich auf Projekttagen den Themen alternative Energien und Klimaschutz. Technische Anpassungen helfen den Schülern beim Energiesparen.

  • Nibelungenschule Lampertheim-Hofheim in Hessen

    Die Klima-Kinder der Schule sind die treibende Kraft der Klima-Aktivitäten der Schule: Sie spüren Strom- und Energiefressern auf, organisieren Klimaausstellungen und erforschen erneuerbare Energien.

  • Schulcampus Rostock-Evershagen

    Der Wahlpflichtkurs „Umweltspuren“ hat die Schule in Klimachecks gründlich unter die Lupe genommen. Ein Klimaschutzplan hilft jetzt dabei, den Campus noch energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten.

  • Gesamtschule Osnabrück-Schinkel

    Die Schulgemeinschaft der Gesamtschule steht ein für erneuerbare Energien. Selbstständig stellte Sie die Energieversorgung der Schule auf Ökostrom um. Das große Ziel: Kein Atomstrom mehr für ganz Osnabrück!

  • Lessing-Gymnasium in Köln

    Seit 1994 sparen die Schüler Energie ein, um mit den Erlösen Kindern in Westafrika die Schulbildung zu ermöglichen. Die erste Schule mit eigener Solaranlage und Wasserspeicher steht – die Zweite ist bereits in Planung!

  • Levana-Schule Schweich

    Die Förderschüler aus Schweich machen per Performance auf den verantwortungslosen Umgang mit Ressourcen aufmerksam. Für die Kulisse sammelten die Schüler rund 3500 Plastiktüten in ihrer Umgebung.

  • Siebenpfeiffer-Schule in Homburg

    Die Förderschüler fertigten einen Energiesparratgeber an und studierten Klimasongs und -Gedichte ein. Der kreative Zugang soll möglichst vielen Menschen das Thema Klimaschutz näher bringen.

  • Samuel-von-Pufendorf-Gymnasium in Flöha

    Die Schülerfirma der Schule koordiniert die Einnahmen der Photovoltaik-Anlage für neue Projekte und die Klimaschutzaktivitäten der Schule. Außerdem sind sie das Kompetenzteam rund um erneuerbare Energien.

  • Grundschule „Am Heiderand“ Samswegen

    Die Kinder der Schülerfirma sind die Experten für erneuerbare Energien an der Schule. Sie bieten Führungen durch das schuleigene Energiehaus an beantworten Fragen rund um das Energiesparen.

  • Berufliche Schule in Niebüll

    Die Berufsschüler entwickelten das Konzept „eE4home“, um das Energiemanagement in der Region Nordfriesland nachhaltig zu optimieren.

  • Hermann-Lietz-Schule Haubinda in Westhausen

    Seit 2003 engagieren sich die Internatsschüler umfassend für den Klimaschutz. Als neuesten Projekt eröffnete die Schülerfirma einen auf regionale Produkte ausgelegten Dorfladen.

Jetzt voten, um den „Energiesparmeister Gold 2015“ zu wählen

Noch bis zum 28. Juni kann man online voten, um aus den 16 Siegern den Bundessieger zu wählen, der dann auf der YOU-Messe, die am Juli in Berlin stattfindet, zum „Energiesparmeister Gold“ gekürt wird. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die Schirmherrin des Wettbewerbs ist,  wird die Energiesparmeister 2015 auszeichnen. Die Preisverleihung findet am 03. Juli 2015 auf der YOU, der Leitmesse für Jugendkultur, in Berlin statt.

Was gibt’s zu gewinnen?

Allen Energiesparmeistern 2015 winkt jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Der „Energiesparmeister Gold“ bekommt sogar das Doppelte: 5.000 Euro. Außerdem werden alle Energiesparmeister 2015 zur Preisverleihung nach Berlin fahren und dort übernachten.

Doch das ist noch längst nicht alles: Neben den genannten Geld- und Sachpreisen kommen die 16 Gewinner-Schulen in den Genuss einer Patenschaft mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die Paten unterstützen den Wettbewerb und stehen ihren Patenschulen bereits jetzt während des Online-Votings hilfreich zur Seite.

Hinter dem bereits zum 11. Mal stattfindenden Wettbewerb steht das Unternehmen: co2online. Gefördert wird das Ganze im Rahmen der Klimaschutzkampagne vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

VOTET JETZT HIER FÜR DEN ENERGIESPARMEISTER 2015!

Foto: kallejipp / photocase.de

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