Solarthermie_Foto_Kollektoren_von_Paradigma_auf_dem_Dach_eines_Privathauses

Bester Vorsatz für 2022: Heizung modernisieren!

Veröffentlicht von

So kurz vor Jahresschluss ist es an der Zeit, sich das Beste fürs kommende Jahr vorzunehmen. Das Beste?

\_(?)_/¯ – was ist 2022 das Beste?

Wir haben da einen Vorschlag für alle, die ein Haus besitzen, das beheizt werden muss – sei es ein Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus, ein Bürogebäude oder ein gewerbliches Gebäude: Angesichts der in diesem Jahr schon enorm gestiegenen und der auch im kommenden Jahr weiter steigenden Energiekosten sowie angesichts des ungebremst voranschreitenden Klimawandels wäre ein Heizungstausch der beste Vorsatz für 2022. Warum? Darum:

Zwei von drei Heizungen In Deutschlands Heizungskellern sind technisch veraltet. Eine veraltete Heizung arbeitet nicht effizient. Sie frisst unnötig viel Energie und verursacht damit unnötig viele Energiekosten (Heizkosten). Zudem erzeugen veraltete Heizungen unnötig viele Treibhausgas-Emissionen. Ganz zu schweigen von den unnötigen Schadstoffen, die von alten Heizungen oft in großen Mengen in die Atmosphäre ausgestoßen werden.

Eine moderne Heizung spart im Vergleich zu den betagten Modellen Energie und Energiekosten. Denn sie holt dank moderner Heiztechnik das Maximum an Energie aus der Energiequelle – bestenfalls eine erneuerbare. Hinzu kommt, dass sie so gebaut ist, dass ein Minimum an Schadstoffen ausgestoßen wird.

Ist eure Heizung zu alt? 10 Anzeichen für eine veraltete Heizung

Fragt ihr euch, ob eure Heizung zu alt ist? Die folgenden 10 Anzeichen sprechen dafür, dass eure Heizung ausgetauscht werden sollte:

  1. Die Heizung ist älter als 15 Jahre.
  2. Die zugehörigen Heizkörper werden nicht mehr gleichmäßig warm, sondern nur im oberen oder unteren Bereich.
  3. Die Räume werden trotz auf Hochtouren laufender Heizung nicht mehr richtig warm.
  4. Das Brauchwasser in Küche und Bad wird nicht richtig warm.
  5. Die Heizung macht Geräusche.
  6. Die Heizkosten steigen auffallend.
  7. Die Heizung ist undicht.
  8. Die Heizung ist reparaturanfällig.
  9. Es gibt kaum noch Ersatzteile für die Heizung.
  10. Bei Verbrennungsheizungen: Die Flamme ist nicht mehr blau.

Bester Vorsatz für 2022: Heizungstausch – warum jetzt?

Weil jeder Tag zählt. Jeder Tag weniger, den eure veraltete Heizung läuft, ist ein Gewinn für euer Portemonnaie und für die Umwelt. Das weiß inzwischen jeder. Die Idee vom Heizungstausch ist schließlich nicht neu. Dennoch läuft die Wärmewende in Deutschland mit angezogener Bremse. Warum? Darum:

Viele Heizungsbesitzer beziehungsweise Heizungsbetreiber lassen ihre Heizungen laufen , bis diese den Dienst versagen. Sie folgen damit dem an für sich richtigen Prinzip, ein technisches Gerät so lange zu benutzen, bis es nicht mehr funktioniert. Doch dieses Prinzip ist in Wendezeiten, also in Zeiten der dringend nötigen Wärmewende als Teil der Energiewende, auf Heizungen nicht mehr anwendbar. Denn es steht ein Technologiewechsel an. Der Wechsel von fossilen Wärmeerzeugern auf erneuerbare. Der ist ein Muss. Je eher der Umstieg erfolgt, desto besser ist das fürs Klima.

Und das, das steht außer Frage, steht hier auf dem Spiel. Noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit stand das Klima und damit die Grundlage der menschlichen Existenz, auf dem Spiel! Diese bisher nie dagewesene Lage, in die wir uns selbst gebracht haben, erfordert neue Prinzipien. Wir müssen umdenken.

Selbstverständlich kostet das. Eine moderne Heizung ist eine Investition, die es in sich hat. Aber die Wissenschaft ist sich einig: Es wird von Tag zu Tag teurer, dem unaufhörlich fortschreitenden Klimawandel zu begegnen.

Es geht deshalb nicht, dass ihr eure alten Heizungen weiter laufen lasst, bis sie von selbst stehen bleiben. Der Systemwechsel muss so schnell wie möglich passieren.

Die Wärmewende braucht mehr Aufmerksamkeit!

Es steht außer Frage, dass um die Stromwende von Anfang an eine viel lautere, höhere und stärkere Welle gemacht wurde, als um die Wärmewende. Das war ein Fehler. Denn die damit außer Acht gelassene Wärme braucht viel mehr unserer Aufmerksamkeit: Wir wertschätzen sie nicht entsprechend ihres tatsächlichen Anteils am Endenergieverbrauch. Immerhin macht Wärme bis zu 70 Prozent der Energie aus, die ein durchschnittlicher Privathaushalt verbraucht.

Sowohl von Seiten des Staates als auch von Verbraucherseite muss die Wärmewende endlich mit aller Kraft gezielt angegangen werden.

In der Online-Ausgabe des Magazins Cicero schreibt Matthias Hartmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Techem GmbH, einem Unternehmen, das nach eigenen Angaben ein weltweit tätiger Anbieter für Energieabrechnungen und Energiemanagement in Immobilien ist, in einem Gastkommentar im Wirtschaftsteil, dass im Vordergrund immer das Ziel, der Schutz des Klimas, stehen müsse und nicht der Weg. Denn auch alternative Energien würden Hartmann zufolge Ressourcen verbrauchen. Ausschlaggebend müsse daher sein, was die größte Einsparwirkung habe. Technologieoffene Lösungen sollten dabei den Vorrang erhalten. 

Wir bräuchten demnach vor allem smarte Lösungen für die Heizungen von heute, die uns noch einige Jahre mit Wärme versorgen würden. Hartmann schreibt weiter, dass in unseren Wohnungen vernetzte, interagierende Geräte oft schon Standard seien, in den Heizungskellern dagegen noch viel zu oft technologisch das vergangene Jahrhundert herrsche. Ihm zufolge seien unsere Heizungen in der Regel dumm, gleichwohl uns die künstliche Intelligenz zur Verfügung stünde.

Und nicht nur das: Als Hersteller von hochleistungsfähigen Solarthermie-Anlagen, also Wärmeerzeugungsanlagen mit der besten Klimabilanz, die uns Menschen bislang zur Verfügung steht, wissen wir aus inzwischen jahrzehntelanger Erfahrung, dass uns Heiztechnik zur Verfügung steht, die sich sowohl als Klimaschützer als auch als Kostensparer bewährt hat. Vergesst nicht: Die Sonne liefert ihre Solarenergie gratis bis zu den Solarthermie-Kollektoren auf eurem Dach!

Der Staat unterstützt den Umstieg von fossiler auf erneuerbare Heizungstechnik mit Fördergeldern, die so hoch sind wie nie zuvor. Auch viele Kommunen haben Förderprogramme aufgelegt. Sogar wir erleichtern euch die Investition in erneuerbare Heizungen mit unserer Aktion Wintersonne.

Leider wissen viel zu wenige Heizungsbetreiber davon. Das berichten uns unter anderem die Handwerker, mit denen wir zusammen arbeiten. Auch der Staat muss hier lauter werden und die Welle höher schlagen.

Auf 2022! Auf den besten Vorsatz für 2022 – Heizungsmodernisierung!

Foto: Paradigma, Ritter Energie